Die Gegend der heutigen Stadt wurde bereits in der Steinzeit besiedelt. So fand man prähistorische Überreste im Stadtteil Burk im Nordosten und bei Niedergurig.

Für das Jahr 1002 wird die Ortenburg in Bautzen als "civitas budusin" bei Thietmar von Merseburg als zentraler Ort der Oberlausitz und Stammesmittelpunkt der Milzener erstmals genannt. Nach wiederholten Kämpfen fiel sie in diesem Jahr an den polnischen Fürsten Boleslaw Chrobry und blieb bis 1031 in polnischer Hand. 1018 wird auf der Ortenburg der Friedensvertrag zwischen dem Reich und Polen unterzeichnet. (Frieden von Bautzen)

In der Folgezeit entwickelte sich östlich der Burg die Stadt Bautzen, die wesentlich von der Lage an einem Spreeübergang der Via Regia, einer wichtigen Verkehrsverbindung zwischen dem Rhein und Schlesien, profitierte.

Die Ortenburg war bis 1635 Amtssitz des Oberlausitzer Landvogts. 1346 wurde unter Führung Bautzens der Oberlausitzer Sechsstädtebund gegründet.
1429 wurde Bautzen von den Hussiten belagert. Der Erzengel Michael rettete angeblich die Bürger, ihm zu Ehren wurde die Michaeliskirche errichtet.

Zwischen 1520 und 1525 setzt sich die Reformation durch, das Kollegiatkapitel St. Petri bleibt katholisch. 1547 ist die Stadt vom Oberlausitzer Pönfall betroffen. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Stadt 1634 bei der Belagerung durch die Schweden zum größten Teil ab.

1813 - Die Schlacht bei Bautzen (genauer: bei Hochkirch) zwischen der Koalition und den Franzosen endet mit dem Sieg der napoleonischen Truppen.

1868 wurde die Stadt offiziell von Budissin in Bautzen umbenannt.

1904 wird der Bau der Sächsischen Landesstrafanstalt (Bautzen I) fertiggestellt und bestimmungsgemäß betrieben. Im Volksmund heißt die Anstalt wegen der verwendeten gelben Klinker "Das gelbe Elend". Um die gleiche Zeit entstand das zum Amts- und Landgericht gehörende Untersuchungsgefängnis Bautzen II, "Die rote Burg".

Während der Zeit des dritten Reiches waren in Bautzen viele politische Gegner, Sozialisten und Kommunisten, aber auch Zeugen Jehovas inhaftiert. Ernst Thälmann war 1943/44 bis zu seinem Abtransport ins KZ Buchenwald in Bautzen I inhaftiert. In Bautzen gab es eine Aussenstelle des KZ Groß-Rosen, direkt an der Spree.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt große Schäden. Die Kuppeln des Lauenturms und der Michaeliskirche wurden zerstört, es waren viele Menschenleben zu beklagen. Am 26. April 1945 fand der letzte größere deutsche Panzerangriff des Zweiten Weltkrieges statt - Bautzen wird noch einmal zurückerobert.

1945 wird mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges das "Gelbe Elend" Internierungslager der sowjetischen Geheimpolizei. Zwischen 1945 und 1950 kommen mindestens 2800 Menschen ums Leben.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Bautzen in der DDR zu einer Wissenschafts- und Industriestadt. Hier waren u.a. die Großbetriebe "Waggonbau Bautzen", "Perfecta-Papierschneidemaschinen", ein Rundfunk- und Fernmeldewerk, ein Baustoffkombinat, eine Fachhochschule für Maschinenbau, ein Lehrerbildungsinstitut, eine Außenstelle der Akademie der Wissenschaften und die Offiziershochschule der Luftstreitkräfte der DDR angesiedelt. Zu Zeiten der DDR waren in den Bautzener Gefängnissen zahlreiche Regime-Gegner, z.B. der Schriftsteller Erich Loest, inhaftiert. 1992 wird Bautzen II geschlossen. Heute dient der ehemalige "Stasi-Knast" als Gedenkstätte.

Am 1. September 2002 feierte Bautzen sein 1000-jähriges Bestehen.

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